Zones grises
Vérifiez-les avant de partir.
La source officielle règle l'essentiel. Ce sont les points qu'elle ne règle pas : traitez-les comme ouverts et vérifiez localement.
- Zelte dort, wo die Menschen, die in der Nähe wohnen, dich weder sehen noch hören, und ignorier jede Meterangabe, die dir für Schweden genannt wurde. Naturvårdsverket beschreibt die private Schutzzone um ein Wohnhaus genau in diesen Worten und nennt keine Zahl, eine feste Distanz kommt also nicht aus der offiziellen Quelle.
- Prüf die Vorschriften der Kommune, bevor du in einem bestimmten Gebiet zeltest oder ein Feuer machst. Naturvårdsverket schreibt, dass kommunale Regelungen den allemansrätten einschränken können, und jede Kommune setzt ihre eigenen.
- In Nationalparks und Naturreservaten gilt die Regel dieses Gebiets. Dort kann das Zelten ganz verboten sein, unabhängig vom allgemeinen Zugangsrecht.
Ja, mit dem Zelt darfst du in Schweden fast überall übernachten, und das ist keine Duldung, sondern ein Recht. Der allemansrätten gewährt ein allgemeines Zugangsrecht, das nicht davon abhängt, wem der Boden gehört, und es schließt das Aufstellen eines Zelts für eine oder zwei Nächte ein. Für ein Motorfahrzeug gilt das nicht, und das ist der Punkt, der Wohnmobilreisende betrifft.
Was der allemansrätten erlaubt
Naturvårdsverket, die schwedische Umweltschutzbehörde, gibt die offizielle englische Ausgabe des Zugangsrechts heraus. Zum Übernachten ist sie direkt: eine oder zwei Nächte sind die Faustregel, mehr braucht die Erlaubnis des Grundeigentümers, ebenso eine Gruppe mit mehreren Zelten.
Ausgenommen sind Flächen mit Anbau und die private Schutzzone rund um ein Wohnhaus. Die Behörde nennt dafür keine Distanz in Metern. Sie sagt stattdessen, dass die Menschen, die dort wohnen, dich nicht sehen und nicht hören sollen, und dass beim Zelten mehr Abstand gilt als beim Durchqueren. Nationalparks, Naturreservate und kommunale Vorschriften können das Zelten an bestimmten Orten ganz verbieten.
Warum das fürs Wohnmobil nicht gilt
Zu Fahrzeugen ist dieselbe Quelle eindeutig, gleich zweimal. “The right of public access doesn’t cover motor vehicles.” Und auf der Seite dazu, wo das Recht nicht gilt: Fahren und Parken abseits der Straße ist verboten und nicht vom allemansrätten gedeckt.
Für dich heißt das: Der allemansrätten ist ein Recht zu Fuß. Im Wohnmobil ist die Übernachtung eine Parkfrage nach Straßen- und Parkrecht, kein Zugangsrecht. Du willst einen ausgewiesenen Stellplatz, einen Rastplatz, auf dem das Übernachten erlaubt ist, oder einen Campingplatz. Zum Zelten neben dem Fahrzeug gilt wieder der allemansrätten, mit allem, was oben steht.
Wie du es richtig machst
Spät ankommen, früh weiter, keine Spuren. Kein Feuer bei Trockenheit oder wenn ein Feuerverbot gilt, und Müll nimmst du mit. Das ist kein Etikettenzwang, sondern die Bedingung, unter der das Recht überhaupt weiterbesteht: Der allemansrätten hält, solange die, die ihn nutzen, dem Grundeigentümer keinen Grund geben, ihn einschränken zu wollen.
Wie Schweden gegen seine Nachbarn steht, vor allem gegen Dänemark, das gerade kein solches Recht kennt, steht auf der Seite zum nordischen Jedermannsrecht.
Das Schild gewinnt
Wo eine Kommune, eine Parkverwaltung oder ein Nationalpark das Zelten örtlich regelt, steht das über dem allgemeinen Recht, und die offizielle Quelle sagt das selbst. Wo ein Schild steht, gewinnt das Schild. Wo keines steht und du dir nicht sicher bist, halt dich an die Worte von Naturvårdsverket: außer Sicht und Hörweite der Menschen, die dort wohnen.